Ich habe die Bilder mit einer Panasonic HC-V757 geschossen. Die Kamera ist in fester Position, der Apfel auch. Die einzigen sich verändernden Elemente sind die Lichtquellen. Ich habe gewartet bis es Nacht war, den Raum verdunkelt und mit einer Schreibtischlampe und einem Standstrahler, den man normalerweise benutzt um eine Wand anzustrahlen, gearbeitet. Die Schreibtischlampe erzeugt diffuses Licht und der Standstrahler gerichtetes Licht. Ich habe von meinen Bildern die ausgesucht, welche in meiner Empfindung am besten aussehen. Ich hatte auch welche, auf denen ich mehrere Schatten in verschiedene Richtungen abgebildet hatte, habe sie aber hier nicht ausgesucht. Die folgenden Bilder auf denen man einen diffusen/verschwommenen Schatten erkennen kann (mitte und oben), wurden mit der Schreibtischlampe aufgenommen. Die Lichtquelle wurde in verschiedenen Positionen über den Apfel gehalten. Das dunkle Bild mit dem klar definierten Schatten (unten) wurde mit dem Strahler geschossen. Der Strahler hat, wie man sich denken kann, nicht direkt auf den Apfel gezeigt, sondern auf einen Punkt räumlich hinter dem Apfel liegend.
Auch diese Bilder habe ich mit einer Panasonic HC-V757 geschossen. Eine zu erwähnende benutzte Einstellung ist der Weißabgleich, der verhindert, dass Bilder einen farbigen Stich erhalten.
Im ersten Bild (oben) habe ich eine Nahaufnahme vom Ei gemacht und habe mit Adobe Photoshop einen Schärfeeffekt verwendet um einen Punkt auf dem Ei zu erzeugen, den man schnell mit den Augen fixieren kann.
Im zweiten Bild (mitte) befindet sich das Ei im Zentrum des Bildes. Ich finde es wirkt dadurch sehr schlicht. Man kann sich dadurch auf den Schatten konzentrieren, die scharfen Kanten des Schattens, aber auch den Lichteinfall auf der gebogenen Oberfläche des Eies.
Im letzten Bild (unten) habe ich das Ei im rechten Drittel des Bildes platziert. Ich habe mich dafür entschieden um dem Ei etwas Raum zu geben, aber auch auch um davon abzulenken, dass es ein Ei ist. Ich fand hier die spherenartige Gestalt des Eies interessant und, dass es, aus diesem Winkel betrachtet, mehr wie eine Kugel als ein Ei wirkt.
Auch diese Bilder habe ich mit einer Panasonic HC-V757 geschossen. Die Kamera hatte tatsächlich ein Fokus-Feature, das, wenn man ganz lange ganz still hielt, manchmal funktionierte. Im ersten Bild (oben) kann man den Unterschied zwischen schärfe/unschärfe und Hintergrund und Vordergrund gut erkenne. Ich finde auch, dass das Licht noch weitere Ebenen beisteuert und dem Bild eine gewisse Tiefe und Komplexität gibt. Die klaren scharfen Blüten im Vordergrund geben allerdings eine schnelle Orientierung, sodass das Bild nicht zu unruhig wirkt. Ebenfalls kann man im Hintergrund ein paar verschwommene Linien erkennen, die, wenn man versucht sie näher zu betrachten, ein Gebäude zu sein scheinen. Ich finde dieses Bild interessant anzusehen.
Das zweite Bild (mitte) zeigt ein Gänseblümchen in Nahaufnahme. Im Hintergrund kann man Lichteinfall auf Rasen erkennen. Am linken Rand kann man etwas verschwommen Blaues erkennen. Es handelt sich hier um einen Gartenschlauch. Das Bild scheint das Thema „Mikrokosmos Garten“ zu vermitteln. Besonders interessant finde ich auch den Schatten der einzelnen Gänseblümchenblätter, der die anderen Blätter überlappt.
Das dritte Bild (unten) zeigt Blütenknospen, ebenfalls in der Nahaufnahme, auf denen man die kleinen Fasern erkennen kann, die man normalerweise im vorbeigehen übersehen würde. Hier liegt ein diffuser Schatten, wohl von einer Pflanze verursacht auf der einen Seite über den Knospen. Der Vordergrund und Hintergrund sind klar durch schärfe/unschärfe definiert.
Das Album ist vom fiktiven Künstler „Applejack“ und das ist auch der Name dieses Albums. Das Genre ist Rap/Hiphop-Musik. Die schwere, blockartige Natur der Schrift und die fetten graffitiartigen Buchstaben lassen sich mit diesem Musikgenre assoziieren. Die verwendete Schriftart ist Bungee. Die Schriftart ist ebenfalls simpel und lesbar und ich finde, dass die Schriftart so den anderen Bildelementen die Chance gibt vordergründig zu wirken. Der Hintergrund ist weiß gehalten. Dies soll die minimalistische Wirkung des Gesamtbildes verstärken. Das Bildelement auf der Vorderseite (veränderter Apfel) des Albumcovers wurde mit Midjourney (Künstliche Intelligenz, die in der Lage ist KI-Kunst zu erschaffen) generiert, ebenfalls das Bildelement auf der Rückseite (Marmeladenklecks). Ich denke die Interpretation dieser Bildelemente lässt viele verschiedene Perspektiven zu und ich überlasse dies dem Leser. Ich habe diese Bildelemente wegen der vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten gewählt.
Das Schallplattencover bzw. Cd-Cover wurde in Adobe InDesign entworfen. Ich habe mich dazu entschieden zwei verschiedene Rückseiten zu entwerfen. Die eine ist für das CD-Cover-Format (Zeilen mit Songnamen sind näher zusammen) und die andere für das Schallplattencover-Format (Zeilen mit Songnamen sind weiter auseinander). Ich bin der Meinung, dass diese Entscheidung die Lesbarkeit beim Schallplattenformat erhöht. Das Resultat lässt sich auf den Schallplatten- und CD-Mockups weiter unten betrachten. Die Mockups wurden mit Placeit generiert.
Das Logo besteht aus Wort- und Bildmarke. Die Schriftart der Wortmarke heißt „Bangers“. Sie mutet einem Comic-artigen Stil an und komplementiert die den Comic-artigen Stil der Bildmarke. Die Wortmarke beginnt erst nach einer Sekunde einzublenden, so hat man das Gefühl, dass etwas aus dem Nichts eintritt (Im Gegensatz, dass die Einblendung bereits direkt am Anfang beginnt). Die Einblendung selbst ist auch ein Element der Veränderung. Der Zuschauer hat also immer noch das Gefühl, dass sich etwas verändert. Und sobald die Bildmarke voll eingeblendet ist, gibt es die nächste schlagartige Veränderung: Einen lauten Knall, einen Raucheffekt. Der Zuschauer muss einen kurzen Augenblick erahnen was sich dort auf dem Bildschirm befindet. Und sobald dieser kurze Moment des Stillstands verflogen ist (Der Raucheffekt bewegt sich währenddessen), beginnt das Ei sich zu bewegen. Dies könnte natürlich bedeuten, dass etwas aus dem Ei herauskommt. Dies ist allerdings nicht der Fall (Irreführung des Zuschauers) und stattdessen bilden sich weitere Risse in der Wand herum des Einschlaglochs. Die weiteren Risse muten an, dass die Wand möglicherweise zu Bruch geht, oder, dass wir kurz vor noch mehr Bewegung stehen. Genau in diesem Zustand (kurz bevor alles zu Bruch geht bzw. eine große Veränderung bevorsteht) wird das Bild festgehalten und bildet das Logo (für ca. 2 Sekunden) ab. Mein Ziel mit dieser Logoanimation war es die Aufmerksamkeit des Zuschauers einzufangen, indem ich besonders viel Bewegung und Veränderung benutzte, aber auch mit Elementen wie Stillstand bzw. Bewegungsänderung experimentierte.
Die Bildmarke ist mit Midjourney generiert. Die Wort- und Bildmarke als zusammengesetztes Logo wurden mit Adobe InDesign entworfen. Ich habe die Bildmarke in Adobe Photoshop in 3 Bildebenen zugeschnitten - um später die Bewegung zu animieren. Die Risse wurden ebenfalls mit Photoshop ausgeschnitten und die Animation wurde in Adobe After Effects animiert.
Das Layout ist für "fullscreen", "halfscreen" und "smartphone" optimiert. Ich habe bei der Gestaltung des Webportfolios bewusst auf header und footer verzichtet, da ich denke sie sind nicht notwendig um die Einsendeaufgaben zu präsentieren, also verstärken weggelassen ein minimalistisches Design (Einsendeaufgaben sollen im Vordergrund stehen). Die Punkte im Inhaltsverzeichnis sind tatsächlich Links, die man klicken kann und sie bringen einen zur der jeweiligen Einsendeaufgabe – das ist nicht unbedingt offensichtlich (Nachteil), aber ich fand diese Lösung interessant, auch weil sie minimalistisch und funktionell ist. Die verwendeten Fonts sind Bebas Neue für die Überschriften und Open Sans für die Beschreibungen.